UWS-Geschaeftsbericht-Nachhaltigkeitsbericht-25 - Flipbook - Page 98
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Bereich Umwelt B7
Ressourcennutzung, Kreislaufwirtschaft,
Abfallmanagement | Abs. 37, 38
Die UWS ist sich bewusst, dass ihre wesentlichen Ressourcenverbräuche im Zusammenhang mit Neubau-, Modernisierungs- und
Instandhaltungsmaßnahmen entstehen. Als
kommunales Wohnungsunternehmen liegt
der Schwerpunkt der Ressourcennutzung im
Einsatz von Baustoffen, technischen Anlagen
sowie im langfristigen Betrieb des Gebäudebestands. Die Verlängerung der Nutzungsdauer
bestehender Gebäude stellt dabei den zentralen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft dar.
Kreislaufwirtschaft im Gebäudebestand
Die UWS verfolgt im Gebäudebestand den
Grundsatz „Erhalt vor Ersatz“, um Ressourcen
zu schonen und Stoffkreisläufe zu unterstützen. Durch kontinuierliche Instandhaltungsund Modernisierungsmaßnahmen wird die
Nutzungsdauer der Gebäude verlängert und
der Bedarf an ressourcenintensivem Neubau reduziert. Energetische Sanierungen sowie bauliche Anpassungen dienen dabei sowohl der
Substanzerhaltung als auch der langfristigen
Nutzbarkeit der Gebäude.
Bei Neubauten wird auf langlebige Bauweisen,
wartungsarme Materialien und 昀氀exible Nutzungskonzepte geachtet, um eine langfristige
Nutzung und Anpassungsfähigkeit sicherzu-
stellen. Im Rahmen von Modernisierungen wird
geprüft, inwieweit bestehende Bauteile erhalten oder weiterverwendet werden können.
Eine systematische quantitative Erfassung von
Materialströmen erfolgt derzeit nicht.
Umgang mit Abfällen im Gebäudebestand
Im laufenden Betrieb der Wohnanlagen entstehen Abfälle überwiegend im Verantwortungsbereich der Mieterinnen und Mieter. Die UWS
stellt hierfür eine gesetzeskonforme Abfallinfrastruktur mit getrennten Sammelsystemen
für verschiedene Abfallfraktionen bereit. Die
Verantwortung für die ordnungsgemäße Mülltrennung liegt bei den Mietparteien. Die UWS
unterstützt durch Informationsangebote und
organisatorische Maßnahmen in Abstimmung
mit den Entsorgungsunternehmen für eine
sachgerechte Abfalltrennung und -entsorgung.
Eine funktionierende Abfalltrennung trägt zur
Ressourcenschonung und zur Stabilisierung der
Betriebskosten bei.
Die durch Mieter verursachten Abfallmengen
werden derzeit nicht quantitativ erfasst. Zukünftig ist vorgesehen, die Datengrundlage in
diesem Bereich zu erweitern, um Transparenz
und Steuerungsmöglichkeiten zu verbessern.