UWS-Geschaeftsbericht-Nachhaltigkeitsbericht-25 - Flipbook - Page 93
Bereich Umwelt C4
Physische Klimarisiken
Für ein kommunal verankertes Wohnungsunternehmen stehen insbesondere folgende physische Risiken im Fokus:
Starkregen- und Extremwetterereignisse
Zunehmende Intensität und Häu昀椀gkeit von Starkregen können zu Schäden an Gebäuden und Außenanlagen führen. Daraus resultieren potenziell steigende Instandhaltungsund Sanierungskosten sowie operative Belastungen im Schadensfall.
Hitzeperioden
Längere und intensivere Hitzeperioden erhöhen die thermische Belastung in Wohngebäuden. Dies kann den Wohnkomfort beeinträchtigen und perspektivisch zusätzlichen
Anpassungsbedarf im Gebäudebestand auslösen.
Die physischen Risiken werden derzeit mittel- und langfristig qualitativ als mittel eingeschätzt.
Eine monetäre Quanti昀椀zierung erfolgt bislang nicht.
Klimabedingte Übergansrisiken
Neben den physischen Auswirkungen ergeben sich Risiken aus dem Transformationsprozess hin
zu einer klimaneutralen Wirtschaft:
Regulatorische Anforderungen
Verschärfte gesetzliche Vorgaben im Gebäude- und Energiesektor können zu erhöhtem
Modernisierungs- und Investitionsbedarf führen.
CO2-Bepreisung fossiler Energieträger
Steigende CO2-Preise können die Betriebskosten beein昀氀ussen und zusätzlichen Handlungsdruck zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung erzeugen
Fördermittel- und Marktunsicherheiten
Veränderungen in Förderprogrammen oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen können
Investitionsentscheidungen beein昀氀ussen und Planungsunsicherheiten erhöhen.
Die Übergangsrisiken werden aktuell kurz- und mittelfristig als mittel bis hoch eingestuft, da
regulatorische Veränderungen unmittelbare Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen und
Finanzierungsstrukturen haben können.
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