UWS-Geschaeftsbericht-Nachhaltigkeitsbericht-25 - Flipbook - Page 81
Allgemeine Informationen B2/C2
Beschreibung von Praktiken, Politiken und zukünftige Initiativen für den Übergang
zu einer nachhaltigeren Wirtschaft | Abs. 26, 48, 49, 50, 51, 52, 53
Wir verstehen den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft als langfristigen Transformationsprozess, der ökologische Zielsetzungen, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbindet. Als kommunales Wohnungsunternehmen orientiert sich die
Nachhaltigkeitsstrategie an dem Auftrag, dauerhaft bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen
und gleichzeitig einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Ökologische Praktiken, Strategien und Zielwerte
Der Schwerpunkt der ökologischen Nachhaltigkeitsstrategie liegt auf der Reduktion des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen des eigenen Wohnungsbestands. Zu diesem
Zweck hat die UWS im Jahr 2023 eine unternehmensweite Klimaroadmap verabschiedet, die als
Übergangsplan für den Klimaschutz dient und regelmäßig fortgeschrieben wird.
Ausgangspunkt der Klimaroadmap ist das Basisjahr 2022. Darauf aufbauend wurden konkrete
Zielwerte bis 2030 und 2045 de昀椀niert:
Jahr
Endenergiebedarf
Treibhausgasemissionen
123,7 kWh/m²
13,6 kg CO2e/m
2030
104 kWh/m²
8,6 kg CO2e/m²
2045
< 88 kWh/m²
< 3,5 kg CO2e/m²
2022 (Basisjahr)
Langfristig verfolgt die UWS das Ziel, den Wohnungsbestand im Einklang mit den nationalen
Klimazielen bis 2045 nahezu klimaneutral zu bewirtschaften. Die Minderungsziele beziehen sich
dabei primär auf Scope 1. Es wird davon ausgegangen, dass Scope 2 und 3 bis 2045 weitgehend emissionsfrei sind.
Zur Erreichung dieser Zielwerte wurden mehrere Dekarbonisierungspfade entwickelt, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen (z. B. Fokus Emissionsreduktion oder Fokus Energieef昀椀zienz).
Die Umsetzung erfolgt unter Berücksichtigung der technischen Machbarkeit, der sozialen Auswirkungen auf die Miethöhen sowie der 昀椀nanziellen Leistungsfähigkeit des Unternehmens.
Die zentralen Maßnahmen zur Zielerreichung sind:
schrittweiser Austausch fossiler Heizsysteme durch emissionsarme oder erneuerbare
Wärmeversorgung (insbesondere Fernwärme und Wärmepumpen),
kontinuierliche energetische Modernisierung von Bestandsgebäuden,
Ausbau von Photovoltaikanlagen auf geeigneten Dach昀氀ächen,
Verbesserung der Energieef昀椀zienz durch bauliche Maßnahmen
und optimierte Anlagentechnik,
begleitende Informationsangebote für Mieterinnen und Mieter
zur Unterstützung eines energieef昀椀zienten Nutzerverhaltens.
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